Der SPD-Kreisverband Görlitz und der Ortsverein Görlitz haben am Donnerstag, den 10. Juni in Kooperation mit Ver.di Sachsen West Ost Süd das neue Treffpunktbüro „Netzwerk Solidarität“ in der Görlitzer Elisabethstraße 17 eröffnet.

Zeitgleich mit der wurde die Präsentation der Ausstellung „150 Jahre SPD in Görlitz“ eröffnet, welche zu diesem Jubiläum im Jahre 2018 erstellt wurde. Außerdem gab es eine Diskussionsrunde im Rahmen der Veranstaltungsreihe „100 Jahre Görlitzer Parteitag und Programm“. Unter dem Titel „Zurück in die Zukunft – Das Görlitzer Programm von 1921“ wird der vom 18. – 24.09.1921 in der Görlitzer Stadthalle durchgeführte Reichsparteitag der SPD näher beleuchtet und auf das hier und heute übertragen werden.

Als Gäste waren der Landesvorsitzende der SPD Sachsen Martin Dulig sowie die SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Friedel aus Dresden sowie dabei. Ebenso gab es die Gelegenheit, mit den beiden SPD-Direktkandidat:innen zur Bundestagswahl, Harald Prause-Kosubek für den Wahlkreis Görlitz und Kathrin Michel für den Wahlkreis Bautzen ins Gespräch zu kommen.

„Mit der Eröffnung des Netzwerkbüros wollen wir unsere Präsenzstruktur im Landkreis erweitern und für Bürger:innen und ihre Anliegen noch besser erreichbar sein.“, erklärt der Co-Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes, Harald Prause-Kosubek. Seit Dezember 2020 betreibt der SPD-Ortsverein in Zittau erfolgreich ein solches Netzwerkbüro, dort in Kooperation mit IG Metall, DGB und Ver.di. „Die dortige Resonanz zeigt uns, dass es wichtig ist, auch und gerade in Zeiten der Pandemie und Politikverdrossenheit für die Menschen vor Ort erreichbar und ansprechbar zu sein. Das muss nicht immer physisch, in jedem Falle aber persönlich möglich sein.“, so Prause-Kosubek weiter.

Kreisverband und Ortsverein Görlitz wollen aber in ihrer neuen Geschäftsstelle in der Elisabethstraße nach Überwindung der heißen Pandemie-Phase und bei stabil niedrigen Inzidenz-Zahlen auch verstärkt öffentliche Diskussionen, Veranstaltungen und Sprechstunden anbieten.